Astronomie AG

Jedes Schuljahr können sich Schülerinnen und Schüler in der faszinierenden Astronomie AG engagieren. Themen und Fragestellungen gehen z.B. der Anzahl der sichtbaren Sterne nach, klären grundlegende astronomische Begriffe, wie Sterne, Planeten, Monde, Asteroiden u.a.m.

Wie alt ist unser Universum oder die Sonne eigentlich? Gibt es ein nahes zeitliches Ende unserer Sonne und wenn ja, wann?

Was ist das Schwarze Loch? Was verbirgt sich hinter der Relativitäts-, Quanten- oder der Stringtheorie? Wie prägte der Kosmos unsere Kultur?  ... und vieles mehr.

 

Wir treffen uns wöchentlich. Aktuelle Mitteilungen sind immer am Schwarzen Brett oder als Aushang in den Fluren zu finden.

Auch "Schnuppergäste" sind stets willkommen.

Burkhard Schaefer & Alexander Schwertle

 

 

 

Literatur und Theater

Theatergruppe

Seit mehreren Schuljahren gibt in den 12. und 13. Klassen unserer Gymnasien im Rahmen eines Wahlfachs eine Theatergruppe. Diese hatten bereits eine Szene aus Goldonis Diener zweier Herren bei einer IB-Veranstaltung zur Aufführung gebracht und auch die IB-Mitgliederversammlung, die 2011 in Stuttgart in der Liederhalle stattfand, mit einem selbstgeschriebenen Einakter zum Thema Integration sehr frei nach Shakespeares Romeo und Julia bereichert.

Die Nachfolgegruppe hat sich nun intensiv mit Georg Büchner auseinander gesetzt und im Dezember dessen Komödie Leonce und Lena erfolgreich zur Aufführung gebracht. Büchners teilweise sehr sarkastische Komödie ist zum einen eine Abrechnung mit dem politischen Verhältnissen seiner Zeit und zum anderen, eine Parabel über die (Un-)möglichkeit wahrer und echter Liebe. Darin fliehen Prinz Leonce und Prinzessin Lena, die, ohne sich zu kennen heiraten sollen, vor ihrer eigenen Hochzeit. Auf ihrer Flucht lernen sie sich zufällig kennen – und lieben! In einer minimalistischen Inszenierung, in der der Königshof ein Plantschbecken ist und der Wald nur noch aus Zimmerpflanzen besteht, bewiesen Schülerinnen und Schüler ihr neues Können und liefen zur Höchstform auf. Einmal mehr zeigte sich, dass eine vergeigte Generalprobe zu einer tollen Premiere führt.

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Auslandsaktivitäten

2 Jahre Auslandspratikumserfahrungen auf Malta

Schülerinnen und Schüler unserer technischen oder kaufmännischen Berufkollegs haben die Möglichkeit ein 4 Wochen langes Praktikum auf Malta zu absolvieren.
Bis zu 3 Monate im Voraus bereiten sich die Teilnehmenden intentsiv innerhalb des Projektes Youth4MOVE auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Einhergehende Herausforderungen sind: ein zusätzlicher Englischsprachkurs, der auf die bessere Verständigung im Praktikum abzielt, interkulturelles Training und  Mobilitätstraining, die dazu beitragen kulturbedingte Missverständnisse zu verhindern.


Denn je nach Interesse absolvieren die Teilnehmenden ihr Praktikum in völlig unterschiedlichen Bereichen: z.B. im Kindergarten, in der Buchhandlung, Kfz- Werkstatt, Restaurant, Hotel, Sprachschule, Architektenbüro, Hilfsorganisation, Hafenlogistik, Fitnessbereich usw.


Die Unterbringung auf Malta erfolgt stets in Zweier-Apartments. Diese sind mit einer eigenen Küchenzeile ausgestattet. Dadurch haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich selbst zu versorgen, was sie letztendlich auch in ihrer Selbstständigkeit weiter reifen lässt.

Den verdienten Feierabend verbringen dann viele am Strand, um sich etwas abzukühlen.  Die Wochenenden werden dazu benützt, um die Insel Malta sowie deren Nachbarinseln Gozo und Comino zu erkunden.

Diese 4, oft anstrengenden - aber auch erlebnis- und erfahrungsreichen Wochen tragen viel zur Meisterung des heimischen Alltags bei, denn ein Praktikum in einer fremden und unbekannten Umgebung im Ausland mit all seinen täglichen Herausforderungen steigert nicht nur berufliche Kompetenzen, sondern auch die Selbstständigkeit der Teilnehmenden.

 

 

 

Seit 2009 Schüler/innen-Austausch mit Tomsk (Sibirien)

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft  (EVZ) fördert im Rahmen des Programms „Europeans for Peace“ internationale Projekte in Form von Partnerschaften zwischen Schulen und/oder außerschulischen Einrichtungen. Junge Menschen aus Deutschland, den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Israel beschäftigen sich in gemeinsamer Projektarbeit mit historischen und aktuellen Themen. Während ihrer Begegnungen lernen sie verschiedene Perspektiven kennen und verstehen.

Schon seit September 2009 besuchen sich Schülerinnen und Schüler unserer Beruflichen Schule Stuttgart-Mitte und ihre Partnergruppe aus Tomsk in Sibirien, gegenseitig.

Die Jugendlichen aus Deutschland und Russland erforschen die Geschichte jeweils einer russlanddeutschen Familie in Tomsk und Stuttgart. Vor dem Hintergrund der Menschenrechtserklärung beschreiben sie exemplarisch anhand der Lebenswege der Familien Menschenrechtsverletzungen in der Geschichte und heute. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit Menschenrechten am Beispiel von Minderheiten. Dabei setzen sich die Schüler/innen inhaltlich mit der Darstellung des jeweils Anderen auseinander. Neben der Analyse von Zeitungsberichten werden stets auch Zeitzeugen/innen befragt.

 

Die Jugendlichen erstellten in den vergangenen Jahren einen Menschenrechtskalender, Ausstellungen, einen zweisprachigen Film, zahlreiche Fotos und andere Filmdokumente zu den Lebensgeschichten der Zeitzeugen/innen, die in beiden Ländern öffentlich präsentiert (und auch schon prämiert) wurden. 

Doch neben der intensiven Projektarbeit gibt es bei allen Projektbegegnungen ein umfangreiches Rahmenprogramm mit interssanten Besuchen, Kontakten zu Persönlichkeiten und natürlich ausreichend Freizeit, die Raum für inidividuelle Erkundungen lies.

 

Hier gehts zum Blog: www.our-vote.de mit seinen zahlreichen und eindrucksvollen Bildern [Ressource existiert nicht mehr 07/2013]

 

 

 

Feste feiern

Schulfest

Das jährlich stattfindende Schulfest bietet den Schüler/-innen Raum und Gelegenheit eigene Ideen einzubringen und ein Fest von Schülern/-innen für Schüler/-innen zu veranstalten.

 

Sportfest

Einmal im Jahr wird auf dem Sportfest die beste Klasse beim gemeinsamen Fußball- und Volleyballturnier ermittelt. 

 

 

  

Schüler/innen Online

Our Vote / Der Wille des Volkes

Der Blog zum Projekt "Der Wille des Volkes" an den Beruflichen Schulen Stuttgart-Mitte. Gestaltet von politisch interessierten Schülern im Alter von 17-20 Jahren.

Inhaltlich hängt das Projekt mit der Europeans for Peace Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung, Zukunft) zusammen. Die Aufgabe  besteht darin, die politische Partizipation in Stuttgart (in Punkto Stuttgart 21) und die politische Partizipation in Tomsk, Russland (in Punkto Duma- und Präsidentschaftswahlen) miteinander zu vergleichen.

www. our-vote.de [Ressource existiert nicht mehr 07/2013]

 

 

 

Zertifizierungen

EDV-Unterricht  - Lernwerkstatt Informatik – Cisco Networking Academy

Der Standort IB Berufliche Schulen Stuttgart, Heusteigstraße, ist Cisco Networking Academy. Den Schülern-/innen bietet sich damit die Möglichkeit, zusammen mit einem führenden Industriepartner der Informationstechnik, international anerkannte Zertifizierungen zu erlangen.

Wir hören alle die Meldungen und Klagen der Wirtschaft über den Fachkräftemangel im IT-Bereich und die mangelnde IT-Kompetenz der Schulabgänger und Auszubildenden. Fast die Hälfte aller Auszubildenden besitzen nach Einschätzung der Personalentscheider der Wirtschaft nicht genügend IT-Kenntnisse. IT Grundqualifikationen sind in allen Berufsgruppen und Branchen notwendig.

Für die Beruflichen Schulen Stuttgart  als Träger der außerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung und Qualifizierung sehen wir hier sowohl eine Chance als auch unsere Aufgabe.
Deshalb wird der IT- oder EDV-Unterricht an den IB Beruflichen Schulen Stuttgart durch eine Lernwerkstatt Informatik ergänzt.
Auf der Basis der Ausbildungs-Unterlagen der CISCO Networking Academy, erfolgt die Weiterbildung in den  Bereichen:
- PC-Grundlagen, IT-Essentials
- Internet Technologie
- sowie Netzwerk Grundlagen
- Programmierung
- u.v.m.


Ziel: IT-Grundlagenkompetenz ist Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. Zusammen mit unserem
internationalen Industrie-Partner ist damit an unserem Standort eine zertifizierbare, von der Industrie
anerkannte Weiterbildung möglich.

 

 

Berufswahl - Profilpass

Die IB Berufliche Schule Stuttgart ist die erste Schule im Bundesland Baden-Württemberg, die den entwicklungsorientierten ProfilPASS für junge Menschen und den Berufswahlpass zur Unterstützung der individuellen und beruflichen Entwicklung eingesetzt hat. Damit einhergehend bedeutet dies sowohl für Lehrkräfte und Schülerschaft als auch für den Lehrplan gewisse Veränderungen und Flexibilität.

Da der ProfilPASS und der Berufswahlpass als Teil des Wahlpflichtfaches „Kultur“ angeboten wurde, weckte dies bei den Schüler/-innen zunächst die Erwartung, dass es sich im Besuche in Theatern, Museen, etc. handeln würde, und so waren sie dann überrascht, als sich herausstellte, dass es dabei vielmehr um die Förderung von inter- und intrakulturellen Kompetenzen geht.

Die Schüler/-innen empfanden die Arbeit sowohl mit dem ProfilPASS als auch mit dem Berufswahlpass als eine gute und entspannte Abwechslung zu dem oftmals anstrengenden und durchstrukturierten Schulalltag. Aufgrund der kreativen Gestaltung des Faches durch Stuhlkreise, spielerische Elemente und individuelle Reflexionsmöglichkeiten wurde aus dem typischen Unterricht eine lockere individuelle Erkundungsreise

In den vier abschließenden Gruppeninterviews von jeweils drei bis vier Schüler/-innen wurde mit einer großen Übereinstimmung deutlich, dass das Thema Berufsorientierung in Schulen prinzipiell bearbeitet werden muss. Das zeigt ebenso, dass den Schülern die Bedeutsamkeit dieser Thematik sehr bekannt und ebenso bewusst ist.

Bei der Bearbeitung des ProfilPASS äußerten die Schüler/-innen vorwiegend, dass ihnen die Beschäftigung mit ihren eigenen Stärken am besten gefallen hatte. Einzelne gaben an, dass dieser sowohl für die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche als auch für die Steigerung des Selbstwertgefühls einen großen Beitrag leistete. Dabei wurden besonders die Selbst- und Fremdeinschätzung sowie die Lebenslinie hinsichtlich der Familie, Freizeit und Schule hervorgehoben

Der Berufswahlpass hingegen hat die Schüler/-innen vor allem bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen unterstützt. Dabei äußerten einige, dass die Beratung der Lehrerinnen in Sachen Berufsfeldern, konkrete Anlaufstellen sowie weiterführende Informationsquellen sehr hilfreich war.

Aus den Aussagen der Schüler/-innen wird deutlich, was die Pässe bei den Jugendlichen ausgelöst haben. Es ist jedoch weiterhin anzumerken, dass ebenso die Arbeit an sich und der von den Lehrerinnen vorbereitete Unterricht einen Einfluss auf die individuelle Entwicklung der Schüler/-innen in- und außerhalb der Klasse gehabt haben. Durch die Arbeit mit den beiden Instrumenten hat sich aus Sicht der Jahrgangsklasse die Gruppenatmosphäre sichtlich verbessert. Des Weiteren haben diese gelernt, konstruktiv Feedback zu geben und sich sowie eine bestimmte Sache vor einer Gruppe zu präsentieren.

Die Rückmeldungen zeigen, dass die Ziele des ProfilPASS und des Berufswahlpass überwiegend erreicht wurden.

Des Weiteren fand die Bearbeitung der beiden Pässe in der Schule statt. Trotz der veränderten Unterrichtsformen wird mit dem Eintreten in ein Klassenzimmer immer die Assoziation Schule, Benotung und Unterricht geweckt. Deshalb wird derzeit die Überlegung angestellt, ob es zukünftig Ausweichmöglichkeiten in Räume gibt, welche üblicherweise nicht als Klassenzimmer oder für den Unterricht genutzt werden.


Gabriele Rupf-Bolz

Birgit Spies