Wissenswertes über Wikipedia an den IB Beruflichen Schulen Tübingen

Im Rahmen der Forschungsbörse berichtete Dr. Aileen Oeberst vom Leibniz-Institut für Wissensmedien am Dienstag über ihre wissenschaftliche Arbeit zum Thema Wikipedia.

 

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen lauschten die Schülerinnen und Schüler des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und des Berufskollegs Fremdsprachen gespannt den Ausführungen der Wissenschaftlerin.

 

Die Lehrer mahnen zwar oft, aber Wikipedia hat sich unter Schülerinnen und Schülern zum beliebtesten Recherche-Instrument gemausert. Eine objektive Beurteilung der Online-Enzyklopädie ist also mehr als geboten. Diese liefert Dr. Oeberst den Schüler auch in sehr verständlicher Form. Sie schneidet dabei Probleme wie Online-Vandalismus an – und verweist dabei auf ein Beispiel, das jedem schwäbischen Fußball-Fan nahe gehen dürfte: Für einige Zeit hatten VfB-Fans die Seite der Stuttgarter Kickers mit dem VfB-Wappen illustriert. Die Aufregung unter blauen, also Kickers affinen Wikipedia-Nutzern kann man sich vorstellen! Derartiger Vandalismus stelle allerdings kein ernsthaftes Problem dar, da inkorrekte Änderungen zumeist sehr schnell von der Wikipedia-Community rückgängig gemacht werden. Diese Community setzt sich aus Menschen zusammen, die einen großen Teil ihrer Freizeit in das Schreiben und Korrigieren von Wikipedia-Einträgen investiert. Durch das gegenseitige Korrigieren der Einträge stelle sich ein erstaunlicher Grad an Korrektheit der Beiträge ein. Eine vollkommene Neutralität der Beiträge sei aber nicht immer gegeben. So entpuppten sich in ihrer Untersuchung Themen wie Klimaschutz oder Homöopathie nicht wirklich aus einer neutralen Perspektive verfasst. Dagegen wurden bei ebenfalls brisanten Themen wie Atomausstieg oder Sterbehilfe die verschiedenen Standpunkte durchaus sachlich und neutral dargestellt.

 

Damit kam Dr. Oeberst zu dem Fazit, dass sich Wikipedia Nutzer immer darüber bewusst sein müssten, dass die Website weder die die ultimative Wahrheit abbildet noch frei von Fehlern oder Meinungen ist. Daher eigne sich Wikipedia auf keinen Fall als alleinige Quelle. Aber als Ausgangspunkt für Recherchen sei Wikipedia ein sehr gutes Instrument, um sich ein Überblick über ein Thema zu verschaffen und anschließend weitere Quellen heranzuziehen.

 

Wie relevant das Thema für die Schüler ist, zeigte sich auch anhand der zahlreichen Fragen im Anschluss. Um wichtige Einsichten in das komplexe Thema Internet-Recherche bereichert, ging es für die Schüler hinaus in die brütende Hitze des Tübinger Sommers.

Projekte 2014 / 2015

  • Furtwangen Team-Training, Kletterpark, Geocaching
  • Uni-Tü Sportmedizin
  • Exkursion nach Paris
  • Exkursion nach Berlin
  • Wintersporttag
  • Exkursion nach Madrid
  • Schülerlabor Gentechnik
  • Uni-Tü Schülerlabor der Neurowissenschaften

Klassenfahrt der SG 12 an den Bodensee 2014

Klassenfahrt SG12

vom 7.07. - 11.07.2014

nach Radolfzell am Bodensee


mit Klassenlehrerin: Daniela Dressel (Biologie); Begleitlehrerin: Sabrina Cairns (Pädagogik und Psychologie)


Am Montagmorgen trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein vor der Schule, um mit mehreren Privat-PKWs an den Bodensee zu fahren. Als wir gegen Mittag an unserer Unterkunft, dem Naturfreundehaus Bodensee ankamen, haben gleich einige Schüler und Schülerinnen das Badewetter genutzt und sind im See geschwommen. Da für die ganze Woche schlechtes Wetter angekündigt war (was leider auch eingetreten ist), haben wir unser Programm umgeworfen und sind am Nachmittag noch 3 Stunden Kanu gefahren. Ein weiter Programmpunkt, nämlich ein Floß zu bauen, fiel dann später dem Regen zum Opfer. Erfreulicherweise hat das Schmuddelwetter und die Kälte unserer guten Laune nicht geschadet. Wir haben trotzdem viele Dinge gemeinsam unternommen und dabei Spaß gehabt. Die Klassenfahrt hat uns sicher ein Stück weit zusammen geschweißt und eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit im 13.Schuljahr geschaffen.

 

Kanufahrt

Direkt nach der Ankunft am Naturfreundehaus beschlossen wir spontan eine Kanufahrt zu machen. Zuerst bekamen wir eine Einweisung, wie man am Besten paddelt.

Die hinterste Person in einem 4er Kanu ist der sogenannte Steuermann. Dieser ist zuständig für das Lenken des Kanus. Es gibt entweder die Möglichkeit durch bremsen auf der bestimmten Seite zu lenken oder durch Halbkreisbewegungen mit dem Paddel im Wasser das Kanu in die richtige Richtung zu bringen.

Wir fuhren in 3er und 4er Teams zuerst zu einer Naturgeschützten Insel im Bodensee und stiegen dort auf einen Aussichtsturm. Danach fuhren wir eine lange Strecke zur „Liebesinsel“, die sehr klein ist. Dort badeten wir und genossen die Natur, die Ruhe auf einer Insel die in dem Moment nur von uns besetzt war und das schöne Wetter.

Die Rückfahrt erwies sich als sehr anspruchsvoll, da es anfing zu winden, was das Steuern des Kanus erschwerte. Jeder von uns spürte wie anstrengend das Kanufahren ist und hatte eine neue schöne Erfahrung gesammelt.

 

Die Freizeitgestaltung

Unsere Freizeit konnten wir dank großer Mobilität selbst gestalten.

Einige erkundeten die Einkaufsmeile in Konstanz, gingen trotz Regen schwimmen oder entschieden sich auf Grund des schlechten Wetters für das Thermalbad.

Dies sollte nicht unser einziger Besuch in einem Thermalbad sein, denn wir wollten auch noch als gesamte Klasse einen Tag dort verbringen.

Es gab aber auch viele schöne Momente in denen man die Möglichkeit hatte zusammen zu sitzen und sich näher kennen zu lernen sowohl unter Schülern als auch mit den Lehrern.

Dazu nutzen wir am Mittwochabend eine Cocktailbar in Konstanz oder nach den Programmpunkten unsere Zimmer.

 

Fußball WM 2014 

An diesem Tag den 08.7.2014, entschlossen sich paar Schüler aus der SG 12 (Ophelia, Claudia, Juliane, Rebecca, Chris) das Fußball-Halbfinale unserer deutschen Mannschaft gegen Brasilien in Konstanz beim Public Viewing anzuschauen. Der Rest der Klasse blieb im Naturfreundehaus und schaute sich dort das Spiel an. Da aber das Wetter nicht mitspielte entschieden wir uns in eine Bar zu hocken und dort das Spiel gegen Brasilien anzuschauen. Der Name der Bar lautete Cheers, was auch für uns der erste Gedanke war. Wir jubelten schon sehr früh als in der 11.Minute Thomas Müller das erste Tor getroffen hat. Erste Gesänge wurden angestimmt, und schon ging es Schlag auf Schlag. Vier weitere Tore folgten innerhalb von 6 Minuten, und das Finale war so gut wie sicher. Die Stimmung in der Bar war sehr gut, man trank und sang auf den Sieg. Man schaute dennoch in verwunderte deutsche Gesichter, weil man nicht glaubte, dass das Spiel so verlaufen würde. 

Als das Spiel abgepfiffen wurde, gingen laute Schreie durch die Bar, und das „Finale ohooo“ wurde laut angestimmt. Nun ging es für uns wieder aus Konstanz zurück nach Radolfzell in unsere Unterkunft. Kaum aus dem Parkhaus raus standen wir schon mitten im Autokorso. Überall feierten Menschen den Sieg der deutschen Mannschaft und lagen sich in den Armen. Bei diesem Aufgebot von feiernden Autos und Menschen, standen wir nun mitten im Stau. Aus jedem Auto wurden deutsche Fahnen geschwenkt, Feuerwerk wurde abgefeuert, Pyrotechnik wurde gezündet. Man fühlte sich wie auf einer einzigartigen Party. Nach ungefähr einer Stunde sind wir aus dem Autokorso abgebogen und fuhren in unsere Unterkunft. Dort angekommen sind wir glücklich und zufrieden ins Bett gegangen.

 

 

Projekte 2014

Bio-Exkursion zum Schülerlabor der Neurowissenschaften, Universität Tübingen

 


Wie jedes Schuljahr war ich auch dieses Jahr wieder mit der 12. Klasse des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums im Schülerlabor der Neurowissenschaften der Universität Tübingen. Die Schüler haben dort die einmalige Gelegenheit,unter wissenschaftlicher Anleitung Versuche nach eigenen Ideen aufzubauen, durchzuführen, auszuwerten und zu präsentieren.

Dabei wurde die Klasse in kleine Gruppen à 3 Schüler aufgeteilt. Die Gruppen machen völlig verschiedene Versuche. Dieses Jahr wurde ein Lammhirn seziert, ein Roboter programmiert, elektrische Fische untersucht, Blickbewegungen analysiert und Versuche zum motorischen Lernen gemacht.

Die Schüler haben an diesem Arbeitstag tolle Ergebnisse über zuvor völlig unbekannte Themen erzielt und konnten diese am Ende des Tages auch lebhaft und anschaulich präsentieren.


Ich freue mich schon darauf, auch nächstes Jahr wieder mit einer 12. Klasse auf Exkursion zu gehen.


Dr. Daniela Dressel

Biologielehrerin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Exkursionsbericht


Mehmet Ali Akin SG.12


Nach einer herzlichen Begrüßung und Vorstellung des Schülerlabors in Tübingen/Lustnau am Dienstag den 25.03.2014 durch den Leiter des Instituts, durften wir Schüler selbst unsere Themenbereiche, die uns interessierten, wählen. Als wir uns in Gruppen gefanden, wurden wir schon gleich unseren Assistenten zugeteilt und gingen ins Labor. Meine Gruppe, welche aus Tanja, Marina und mir selbst bestand, wählte das Thema „Untersuchung eines Lammhirns“. Unser Forschungsassistent war sehr nett und von Beginn an bemüht für uns den Tag im Labor lustig zu gestalten. Er konnte unsere Fragen zum menschlichen Gehirn sehr gut beantworten. Wir lernten schnell dazu, da wir über ein Lammhirn zur Veranschaulichung verfügten. Wir untersuchten das Lammhirn, indem wir unter der konkreten Anleitung des Assistenten Schnitte am Lammhirn durchführten. Am Ende des Tages durften wir eine Powerpoint-Präsentation vorbereiten, die wir dann vor der ganzen Klasse präsentierten, so dass jeder Schüler von jedem Forschungsbereich Informationen mit nach Hause nehmen konnte.


Mein Fazit:


Der Tag im Labor war sehr interessant und mal eine Abwechslung zum herkömmlichen Bio-Unterricht. Ich kann das Schülerlabor sehr weiterempfehlen.

 

 

Projekte 2013 / 2014

  • SG / BK Furtwangen: FH, Team-Training
  • SG Theaterbesuch Homo Faber im Zimmertheater
  • SG Global Studies Tübingen / Ausländerbehörde / Migration
  • SG Uni Tü Sportmedizin: Stoffwechsel, Belastungstest
  • SG Schülerlabor Gentechnik im Carlo-Schmid-Gymnasium
  • SG / BK Uni Tü: Schülerlabor der Neurowissenschaften
  • SG Spanien / Malaga
  • SG Social-Day
  • BK Spanien / Madrid
  • BK / SG Sporttag
  • und noch weitere Projekte sind in Planung
Schwäbisches Tagblatt

Unsere Schüler der Klasse 12 im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium haben im

Rahmen eines sozialen Tages einen Tag in Firmen und Organisationen

gearbeitet und haben den Erlös dieses Tages an den Verein "Weltenkinder"

gespendet. Die Gründerin von Weltenkinder Christine Hipp war jetzt bei uns

in der Schule, um über die Verwendung der Spende zu berichten. Weltenkinder

baut in Ghana ein Waisenhaus, um auch den Kindern dort eine Chance zu geben,

die sich noch nicht selbst helfen können. Dabei legt der Verein Wert darauf,

dass die Spenden wirklich dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Der Verein

arbeitet nur mit Ehrenamtlichen, um den bürokratischen Wasserkopf zu vermeiden,

der sonst einen großen Teil der eingehenden Spenden auffrisst. Auch das

Schwäbische Tagblatt hat über das Engagement unserer Schüler berichtet,

was uns sehr freut.

Projekte 2012 / 2013

  • SG Besuch des Vizepräsidenten des Landtags von BW – Herr Wolfgang Drexler
  • SG / BK Eingangsklassen Furtwangen, FH, Team-Training
  • SG Schülerlabor Gentechnik im Carlo-Schmid-Gymnasium
  • SG / BK Sporttag: Fußball, Bowling, Eislaufen
  • SG Cine Latino
  • SG / BK Schülerlabor Neurowissenschaften in der Uni Tübingen
  • BK Spanien / Madrid
  • SG Herrenberg Hochseilgarten
  • BK Haus der Geschichte Stgt, RAF-Ausstellung
  • SG Tübingen (Stocherkahn, Stadtführung)
  • SG Social-Day

Exkursion im Fach Biologie

Exkursionen im Fach Biologie am Berufliche Gymnasium des IB Tübingen

 

Das Fach Biologie lebt vom  Experimentieren. Das ist leichter gesagt, als es sich oft im Schulalltag durchführen lässt. Oft fehlt die Zeit, da der Lehrplan gut gepackt ist. Andererseits werden die Methoden in der Biologie immer anspruchsvoller und verlangen eine spezielle Geräte-Ausstattung. Neben Versuchen zur Fotosynthese und kleinen genetischen Experimenten, die wir im Naturwissenschaftlichen Raum durchführen können, mache ich mit mit den Schülern der Klassen 12 und 13 Exkursionen, die uns in gut eingerichtete Labors in Tübingen führen.

So konnte auch dieses Jahr die 12. Klasse (diesmal zusammen mit der BKII-Klasse) das Schülerlabor der Neurowissenschaften (Universität Tübingen) besuchen. Dort forschen die Schüler in Kleinstgruppen à 2-4 Schüler zusammen mit einem Assistenten einen Tag lang auf ganz unterschiedlichen Gebieten der Neurologie. Die Erkenntnis, dass die Theorie des vorangegangenen Unterrichts dort Anwendung findet, macht den meisten Schülern Spaß.

 

Dr. Daniela Dressel

 

 

 

Mustafa Ok,  SG 12, Labortag

 

Das Schülerlabor in Tübingen-Lustnau hat mir sehr gefallen, da es sehr lehrreich und interessant war. Ich war in der ersten Gruppe ( Anatomie und Histologie der Nervensystems), mit Maren, Mira und Viktoria aus dem BK II. Geleitet wurden wir von unserem Assistenten Mischa, der uns sehr nett, offen und gut strukturiert zu einem erfolgreichem Ergebnis geführt hat.

 

Als erstes erklärte Mische uns was wir für Aufgaben haben und was Ziel unserer Aufgabe ist.  Danach bekamen wir einige Fragen/Aufgaben die wir selbständig mit hilfe von Büchern und des Internets beantworten mussten. Nachdem wir diese besprachen untersuchten wir ein Lammhirn, welches wir unter seiner Anleitung schnitten. Zuletzt mussten wir eine Powerpoint-Präentation vorbereiten, die die Mädchen dann präsentierten.

 

Obwohl wir an diesem Tag länger Schule hatten als sonst und draußen die Sonne schien, war der Tag im Schülerlabor wirklich sehr interessant. Durch die Vorbereitung im Unterricht, hatte ich eine gute Grundkentniss und konnte damit bei dem Assistenten gut Punkten. Was ich schade fand, das ich die Präsentationen nicht anschauen konnte, da mich die Versuche der anderen auch sehr interresiert hätten.

 

 

Ausflug in das Schülerlabor

Versuch: Elektroenzephalographie

Unser Eindruck vom Schülerlabor ist sehr verschieden.

Zum einen fanden wir es interessant, wie verschiedene Funktionen des Hirns erforscht werden können. Aber auch langweilig, denn um forschen zu können wird viel theoretisches Wissen benötigt. Die Ausstattung des Labors war vollständig und zur Benutzung bereitgestellt, obwohl wir uns die „Labore“ anders vorgestellt hatten.

Der Versuchsablauf wurde uns vorher erklärt. Zwar nicht vollständig, vermutlich um unsere selbständige Arbeit zu fördern. Wir haben durch Beobachtungen und Thesen herausgefunden, dass es Artefakte gibt, welche die Aufzeichnung von Gehirnströmen verfälschen. Nachdem wir die Artefakte berücksichtigt haben und sich unsere Versuchsperson mit dem Kinn auf ein Gerät abgestützt hat um Bewegungen zu minimieren, wurde der Versuchsperson insgesamt 4 Bilder abwechselnd 100 mal gezeigt. 3 von diesen Bildern stellten z.B. Gegenstände dar und das 4te ein menschliches Gesicht. Die Ergebnisse waren meist sehr interessant und anders wie man es erwartet hat.

Der Assistent war sehr freundlich und bemüht, uns die theoretischen Sachverhalte zu erklären. Manchmal hat er seine Aufgabe zu ernst genommen und zu kompliziert erklärt.

Alles in allem war es ein informativer und interessanter Tag.

 

Anastasia und Katja

 

 

 

Schülerlabor

Versuch: Neurobiologie des motorischen Systems

Kübra, Patrizia, Adriana, Monja

Unser Bio Ausflug am Mittwoch, den 24.04.2013 war sehr eindrucksvoll für uns alle. Als wir alle ankamen ging es auch schon gleich los. Doch wir waren enttäuscht, da wir nicht den Versuch machen konnten, den wir uns eigentlich ausgesucht hatten.Wir wurden gleich unseren Assistenten zugeteilt und gingen ins Labor. Unser Versuch handelte sich um EMG (EKG). Jeder von uns suchte sich ein Versuch aus, den wir dann selbst an uns testen konnten und die Ergebnisse auswerten sollten.                                                             

Wir haben uns für die Versuche mit dem Fingermuskel, Gesichtsmuskel und mit dem Herzmuskel (EKG). Wir mussten z.B.: lachen oder böse gucken, das wir es am Gesichtsmuskel messen konnten.

Wir mussten auch davor ein paar theoretische Sachen wissen wie zum Beispiel das Aktionspotenzial.

Wir hatten dies im Unterricht schon durchgenommen und wussten auch einiges, doch unsere Assistentin erklärte uns das wichtigste noch einmal im Schnelldurchlauf. Das war auch für uns sozusagen eine kleine Wiederholung mit der wir die Versuche dann besser verstanden haben.

Unsere Assistentin war wirklich sehr freundlich und sehr bemüht uns alles verständlich zu erklären und natürlich auch das uns der Tag dort Spaß macht. Die Zeit bis zur Mittagspause ging ziemlich schnell rum, was auch daran lag, dass die Versuche noch ziemlich spannend waren. Die Zeit nach der Mittagspause zog sich, da der Versuchsaufbau immer dasselbe war und wir auch schon an dem heißen Tag erschöpft waren. Der Tag im Schülerlabor war ein sehr langer und anstrengender Tag, doch trotzdem hat es uns Spaß gemacht und war auch interessant. Es war eine andere Art von Biologie, die wir bei uns auf der Schule nie machen hätten können (Versuche).

 

 

 

 

Besuch vom Landtag in Tübingen

Am 4.2.2013 bekamen wir in den Beruflichen Schulen des IB in Tübingen hohen Besuch – der Vizepräsident des Landtags von Baden-Württemberg – Herr Wolfgang Drexler – kam in unsere Schule. Das Programm „Besuch vom Landtag“ soll den Schülern Politik näher bringen, indem Politikprofis wie Herr Drexler sich den Fragen der Schüler stellen. Er erklärte den Schülerinnen und Schülern die Aufgaben eines Landtagsvizepräsidenten, für welche Bereiche der Landtag von Baden-Württemberg zuständig ist (in Abgrenzung zum Bundestag in Berlin) und wie er selbst zur Politik kam. Sein großes Vorbild war Willy Brandt, der nach dem Krieg ein anderes Deutschland verkörperte und auf den Herrn Drexler bei seinen Auslands­besuchen in Polen und Israel positiv angesprochen wurde. Herr Drexler erzählte auch von seinem Engagement als Jugendlicher für Jugendliche, bei dem ihm nur von Seiten der SPD Unterstützung zuteil wurde – daher ist die SPD seine politische Heimat geworden.

 

Anschließend nutzen die Schüler sehr eifrig die Möglichkeit, Fragen zu stellen. So wurde Herr Drexler beim Thema Stuttgart 21 auch nicht von kritischen Nachfragen verschont, etwa warum er seine Aufgabe als Sprecher des Infrastrukturprojekts so bald wieder aufgegeben habe und ob er jetzt nicht mehr vom Nutzen des Bahnhofsumbaus überzeugt sei. Diese Antwort fiel ihm schwer: Wenn die Partei sich mehrheitlich anders entscheide, könne er als SPD-Mann nicht das Gegenteil vertreten. Er bestätigte auch die finanzielle Obergrenze dessen, was das Land in diesem Projekt mitzutragen bereit ist und bekräftigte, dass Mehr­kosten allein Sache der Bahn AG seien.

Ein weiteres großes Thema war die Bildung als eines der Hauptbetätigungsfelder für eine Landesregierung. Herr Drexler vertrat die Gemeinschaftsschule als bessere Lösung gegenüber dem dreigliedrigen Schulsystem und war überrascht, dass unsere Schüler diesem Projekt offen und positiv gegenüberstanden – er erlebt häufig das Gegenteil bei Schulbesuchen. Aber auch unsere Schüler fragten kritisch nach, wieso die neue Landesregierung mehr als 10.000 Lehrer­stellen abbauen will in den nächsten 8 Jahren. Die Landesregierung wolle und werde die Lehrerversorgung verbessern, müsse aber auch die Realität deutlich sinkender Schülerzahlen anerkennen und darauf reagieren, so der Vizepräsident.

Schließlich wollten die Schüler von Herrn Drexler wissen, wie sein Alltag aussieht und erfuhren, dass der Samstag der Hauptarbeitstag eines Politikers ist. Die 60-Stundenwoche, die für ihn normal sei, beeindruckte die Schüler. Auch zu allerlei Vereinen dürfe man keine Berührungsängste haben, denn er erfahre dort vieles, was die Menschen bewegt. Leider seien viele alte und wenig junge Menschen in der Politik aktiv, so dass Herr Drexler die Schüler­innen und Schüler immer wieder dazu aufrief, sich einzumischen und die Politik selbst aktiv mitzugestalten.

Unseren Schülern hat dieser Besuch gut gefallen, denn er hat Gemeinschaftskunde an­schaulich gemacht und auch den Menschen hinter dem Politikbetrieb gezeigt. Da auch die Presse darüber berichtet hat, wird nicht zuletzt auch unsere Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

 

Ulrich Nägele

Schulleiter Tübingen

 

Studienfahrt nach Madrid

Im Rahmen des Spanischunterrichts unternimmt das Berufskolleg Fremdsprachen 1 im Mai 2012 eine Sprach- und Studienfahrt nach Madrid. Die Spanischlehrerin wird den interessierten Schülern und Schülerinnen das kulturelle Leben, die Sehenswürdigkeiten sowie das Umland der spanischen Hauptstadt zeigen. Der Spanischunterricht wird durch diese Erfahrung der SchülerInnen mit den Muttersprachlern in Spanien in jeder Hinsicht profitieren. 

 

Unsere Studienfahrt nach Madrid

24.05.2012 – 29.05.2012

Endlich war´s so weit! Am 24. Mai 2012 flogen wir 9 „chicas“ über Zürich nach Madrid. In den 6 Tagen haben wir einen wunderschönen Eindruck von der spanischen Kultur wie auch von den Sehenswürdigkeiten bekommen.

Tagsüber besuchten wir unter anderem Palacio Real, Museo Reina Sofia, Museo de El Prado, Parque del Retiro, Plaza Mayor, Plaza Santa Ana, Estación de Atocha, Monumento a las vícitimas del Terrorismo. 

An einem der 6 Tage machten wir einen Tagesausflug in die historische Stadt Toledo, auch genannt „die Stadt der 3 Kulturen“. Dort besuchten wir eine Kathedrale, eine Synagoge und eine Moschee.

Natürlich alles zu Fuß!!

Wir hatten zum Glück auch die Chance ein spanisches Frühstück, wie auch ein leckeres Mittagessen zu genießen, wie zum Beispiel: Tapas, Paella und auch „churros con chocolate“. Maria, unsere „profesora“ gab uns die Gelegenheit immer und überall unsere spanisch Kenntnisse zu erweitern. Wie zum Beispiel das Bestellen in der Bar oder das Fragen nach dem Weg. Worüber wir ihr erst heute sehr dankbar sind.

Nachts wenn wir dann nur noch 8 „chicas“ waren, nutzten wir natürlich die Zeit um das Nachtleben in der Metropole Madrid zu erkunden!

Mehr müssen wir dazu auch nicht sagen, denn die Erfahrung muss jeder für sich sammeln.

Im Großen und Ganzen war es ein wunderschöner Aufenthalt und jedem zu Empfehlen. Die Menschen dort, sind sehr aufgeschlossen, freundlich und sehr aufgeweckt. Es reicht nicht von dieser Stadt zu erzählen, denn man muss sie selber erleben!