Projekttage der Beruflichen Schulen 2017

Alle Prüfungen sind vorbei, die Zeugnisse geschrieben. Zum Schuljahresende haben die SchülerInnen der IB Beruflichen Schulen schulklassen- und schulartenübergreifend Neues ausprobiert und kennengelernt. Ziel war es unter anderem, dass sich Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Schulklassen und Schularten in gleiche Projekte eintragen und man sich außerhalb des Schulalltags kennenlernen und auch unterstützen kann. Im Angebot standen folgende Projekte, die jeweils über zwei Tage gingen. Jeder Schüler musste sich in drei der zur Wahl stehenden Projekte eintragen:

·                     Geschenke aus der Küche

·                     Naturkosmetik zum Selbermachen

·                     Spiele im Wertwiesenpark

·                     Yoga

·                     Basteln mit Wolle

·                     Upcycling – Kunst aus Alltagsmaterialien

·                     Museumsbesuch der Ausstellung Trias

·                     Flaschenöffner aus Metall

Winter-Fun-Tag in Oberstdorf

Um vom Lernstress etwas Abstand und den Kopf frei zu bekommen, haben sich am 9. Februar Schülerinnen und Schüler des IB Bildungszentrums auf den Weg nach Oberstdorf gemacht, um dort einen Tag im Schnee zu verbringen.

Gestartet wurde um 6 Uhr in Heilbronn, so dass der Bus mit allen wohlbehalten um 10 Uhr an der Talstation der Nebelhornbahn ankam. An der Mittelstation Seealpe wurde die Gruppe von Guides in Empfang genommen. Nachdem jeder mit einem Helm ausgestattet war und eine kleine Einführung durch die Guides stattgefunden hatte, konnten verschiedene Geräte getestet und ausprobiert werden. Zur Wahl standen Bobs (Plastikschlitten), Donuts, Snowbikes und Snowbikes mit Board. Mit einer Rolltreppe ging es den Berg hinauf und mit Vollgas den Berg auch wieder hinunter. Bis 15.30 Uhr fuhren alle mit einem Heidenspaß die Pisten hinunter und probierten auch alles aus. Danach hatten die Teilnehmer bis zur Rückfahrt am Abend noch Zeit zur freien Verfügung, sei es zum Essen, Trinken oder Einkaufen. Nach einem gelungenen Tag, der sowohl lehrreich als auch sehr witzig und spaßig war, fuhr der Bus die müde Mannschaft zurück nach Heilbronn. Die allgemeine Meinung war eindeutig, dass eine Wiederholung im nächsten Jahr auf jeden Fall erfolgen soll.

Projekttage der Beruflichen Schulen 2016

Zum Schuljahresende haben die SchülerInnen der Beruflichen Schulen schulklassen- und schulartenübergreifend Neues ausprobiert und kennengelernt. Ziel war es vor allem, dass sich Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Schulklassen und Schularten in gleiche Projekte eintragen und man sich außerhalb des Schulalltags kennenlernen und auch unterstützen kann. Im Angebot standen folgende Projekte, die jeweils über zwei Tage gingen. Jeder Schüler musste sich in drei der zur Wahl stehenden Projekte eintragen:

No Limits - Grenzenloses Theater

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung

Bei unserem sehr bewegungsintensiven Projekt zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung mit unserer Sportlehrerin Elke Peéry, Jiu- Jitsu 3.DAN, konnten einfache, praktikable  Abwehrtechniken erlernt werden, um sich effektiv in Gefahrensituationen wehren zu können. Am 2. Tag erhielten wir Unterstützung durch Polizeihauptkommissar R. Köller, vom Polizeipräsidium Heilbronn, langjähriger SV Trainer der Polizei, Jiu-Jitsu 1.DAN.

Wichtige Themen waren:

- Vermeidung von Konfliktsituationen

- Rituale, die einem Angriff vorausgehen, erkennen lernen

- Deeskalationsstrategien

- "Macht es Sinn sich zu wehren"?

- Beispiele aus der Praxis

Geschenke aus der Küche

Knotenkunde

Einführung in die französische Kultur und Sprache

Naturkosmetik zum Selbermachen

Musikinstrumente aus Abfall selbst basteln

Bedeutung des Salzbergwerkes Bad Friedrichshall

Spiele im Wertwiesenpark

Computerschreiben in 4 Stunden


Bilder dazu finden Sie unter der Kategorie Bilder.

 

 

 

 

THEATERPÄDAGOGISCHES PROJEKT IM VAB SCHULJAHR 2014-2015

Mitte März begann in der VAB-Klasse das theaterpädagogische Projekt unter der Leitung der Klassenlehrerin Monika Forster. Das Projekt wird einmal in der Woche jeweils Freitagsnachmittags bis zum Ende des Schuljahres durchgeführt.

 

Eines der Hauptanliegen des Projekts ist es, die Schüler durch Übungen dazu zu motivieren, sich der Gruppe zu öffnen. Sie sollen lernen aus sich “raus zu kommen“ und unbefangener zu werden. Durch das theaterpädagogische Spielen sollen die Teilnehmer mehr über ihre Außenwirkung erfahren und so an ihrer Selbstpräsentation arbeiten. Bei der Auftaktveranstaltung sollten die teilnehmenden Schüler mit Gestik, Mimik und Körperhaltung ihren Emotionen Ausdruck verleihen. Das Rollenspiel erfolgte im Wechsel, so dass jeder Schüler öfters dran kam. Diejenigen, die am Rande standen und die Szene beobachteten sollten erklären, welche Wirkung die spielerische Aufführung bei ihnen auslöste. Es stellte sich heraus, dass die Darstellungen der Spieler und die Außenwahrnehmung des Publikums manchmal voneinander abwichen.

 

Weitere szenische Übungen, die in den nächsten Wochen und Monaten erfolgen, sollen die Teilnehmer dazu befähigen, ihre eigenen Anliegen mit ihrer Körperhaltung verständlicher darzubieten bzw. präzisier auszudrücken.
Diese kleinen Umsetzungen von Rollenspielen sind enorm hilfreich, um selbstbewusster aufzutreten, so die Klassenlehrerin Monika Forster. Ein bereits im letzten Schuljahr durchgeführtes Theaterprojekt in einer VAB-Klasse hat gezeigt, dass die Erfahrungen aus dem Spiel sowohl für schulische Präsentationen als auch für Vorstellungsgespräche von großem Nutzen waren. Es ist eine wirksame Methode, den Auftritt vor einer Gruppe bewusster und souveräner zu gestalten. Laut Frau Forster geht es bei dem Projekt um Autonomiegewinnung und um das Kennenlernen von bisher verborgenen Fähigkeiten.

 

Am Ende der Veranstaltung hatten die Schüler die Möglichkeit ein Feedback zu geben. So betonte die Schülerin Garibe, dass man neue Erfahrungen macht und gleichzeitig Spaß bei den Übungen hat. André, ebenso Schüler bei Frau Forster, hob hervor, dass man durch die Gruppenarbeit von anderen lernen kann; die gemeinsam durchgeführten Spiele würden helfen, den Zusammenhalt in der Klasse zu stärken. Man denkt mehr über die Außenwirkung der eigenen Person nach, meinte die Schülerin Aylin. Eleana, die ebenfalls mit Freude an den kleinen Inszenierungen mitwirkte, sagte: „Es hilft, die eigene Schüchternheit zu überwinden“. Die Teilnehmerin Deniz bemerkte: „Dieses Projekt bietet die Chance Mitschüler neu und anders wahrzunehmen“.

Der Freiraum zum Ausprobieren von Theaterspielen wird sicherlich dazu führen, dass sich die Teilnehmer von einer „Raupe zu einem Schmetterling“ entwickeln, sagte André zum Abschluss.

Girls’ Day im IB Heilbronn

Auch in diesem Jahr (2014) führten wir in unserer Metallwerkstatt im IB Bildungszentrum Heilbronn den bundesweiten Aktionstag Girls’ Day durch. An diesem speziellen Beruforientierungstag, der einmal im Jahr stattfindet, wurde Mädchen an unserer Schule ein Einblick in eine technische Berufssparte gegeben, in der traditionell eher junge Männer ausgebildet werden.

Unser Angebot richtete sich dabei erneut an Haupt- und Realschülerinnen.
In der Metallwerkstatt konnten sich Schülerinnen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn beim Messen, Anreißen und Gewindeschneiden ausprobieren. Unsere Auszubildenden der Metallwerkstatt standen dabei den Interessentinnen als Paten zur Seite und machten so erste Erfahrungen als Anleiter. So lernten an diesem Tag die Schülerinnen hautnah die Arbeitsprozesse in einer Metallwerkstatt kennen. Wir werden auch 2015 erneut den Aktionstag Girls’ Day an unserem Bildungszentrum durchführen.

Unabhängig vom bundesweiten Berufsorientierungstag für Mädchen bietet unsere Schule seit 2008 für die Schülerinnen der Wartbergschule in Heilbronn einen eigenständigen Girls’ Day an. Dieses Angebot ist bereits im Curriculum der siebten Klasse der Wartbergschule fest verankert. Unser Ziel ist es Mädchen und junge Frauen im Prozess der Berufsorientierung an technische Arbeitsbereiche heranzuführen, die von ihnen ansonsten kaum in Betracht gezogen werden.